Bis 2025 wollen wir klimaneutral werden – auch im Bereich Wärme und Heizen. Das heißt u.a.: Heizungen, die ab 2024 neu eingebaut werden, sollen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Darüber sprach ich in meiner Rede am 20. April im Bundestag.
Um das zu sozial fair zu erreichen, brauchen wir gut ausgestattete verlässliche Förderprogramme, Technologieoffenheit, klare gesetzliche Vorgaben und großzügige Übergangs- und Ausnahmeregelungen sowie vor allem einen sozialen Ausgleich. Und genau das beinhaltet unser Entwurf zum Gebäude-Energie-Gesetz (GEG).
Technologieoffenheit
Anschluss an ein Fernwärmenetz bei Neubauten, Wärmepumpen und Stromdirektheizungen, Pufferspeicher mit Photovoltaik, Wasserstoff, Solarthermie, für Bestandsbauten auch Biomasse. Unser Ampel-Koalitionsentwurf ist technologieoffen.
Lange Übergangsphasen
Wird in einem Viertel ein Nah- oder Fernwärmenetz gebaut, wollen wir eine Übergangsfrist von bis zu zehn Jahren – für Vermietende, die z.B. die Gasetagenheizung austauschen, eine Übergangsfrist von bis zu sechs Jahren.
Mieter*innen schützen
Wir schützen außerdem die Mieter*innen. Indem wir festgelegen, dass es keinen höheren Tarif geben darf als den Grundversorgungstarif.
Unterstützung und Hilfen
Wir werden dafür sorgen, dass es auch ordentliche (technologieneutrale) Förderprogramme geben wird, Direktzahlungen, Kredite und eine stärkere steuerliche Förderung – um auch Eigenheimbesitzer*innen den Umstieg auf eine neue, klimaneutrale Heizung gut zu ermöglichen.
So wollen wir die Energiewende auch im Bereich Wohnen, Bauen und Gebäude voranbringen.
Meine gesamte Rede gibt es hier.