01.12.22: Meine Rede im Bundestag zum Thema „Wärmewende versorgungssicher, nachhaltig und sozial gestalten“

Die Wärmewende ist eines der wichtigsten Themen, die in dieser Wahlperiode auf der Tagesordnung stehen, hob ich gleich zu Beginn hervor. Und das spiegelt sich auch in dem Handeln von uns als Ampelkoalition wider. Denn wir bringen die Wärmewende voran: Wir haben ein Ausbauprogramm für die Wärmepumpen auf den Weg gebracht und wollen ab dem Jahr 2024 500.000 Wärmepumpen pro Jahr hinzubauen – ein sehr ambitioniertes Ziel.

Denn gerade die Wärmepumpe – insbesondere, wenn sie mit dem Eigenstrom von einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach betrieben wird – ist etwas Effizientes. Sie ist kostensparend und der richtige Weg. Gleichzeitig braucht es für die Wärmewende noch mehr. Wir müssen auch gucken, welche weiteren Möglichkeiten es gibt – zum Beispiel die Fernwärme, zeigte ich auf. Besonders in der Stadt kann sie eine gute Wahl sein. Zumal es auch neue Wärmequellen gibt: In Frankfurt zum Beispiel wird die Abwärme der Rechenzentren genutzt – ein sehr richtiger und vor allem sehr zukunftsgewandter Ansatz.

Zum Schluss betonte ich, dass wir Sozialdemokrat*innen als die Partei des industriellen Fortschrittes und der regionalen Wertschöpfung wollen, dass möglichst viele Wärmepumpen auch in Deutschland produziert werden. Deswegen ist es bei der Wärm- wie bei der Energiewende ganz entscheidend, dass wir die regionale Wertschöpfung berücksichtigen. Dass wir Industriepolitik machen. Dass wir die Produktion hier ausbauen, und unterstützen. Und da ist diese Ampel eine Fortschrittskoalition. Wir gehen voran.

Meine ganze Rede gibt es hier.