Timon Gremmels (SPD): „Im letzten Jahr sind 257,4 Mio. Euro KfW-Mittel in den Wahlkreis Kassel geflossen“

„Im gesamten letzten Jahr wurden 9295 Förderanträge für KfW-Hilfen im Bundestagswahlkreis Kassel gestellt. Firmen, private Kunden und kommunale und soziale Infrastruktur haben ein Kreditvolumen von insgesamt 257,4 Mio. Euro von der KfW erhalten“, informiert der SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels.

91 Anträge wurden von mittelständischen Unternehmen für den KfW-Unternehmerkredit – Corona mit einem Volumen von 20.2 Mio. Euro gestellt. Im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien gab es 157 Anträge von Unternehmen mit einem Fördervolumen von 13,6 Mio. Euro und 7069 Anträge von privaten Kunden mit einem Fördervolumen von 120,3 Mio. Euro für private Ladeinfrastruktur, Bauen und Sanieren. Im Bereich Wohnen und Leben wurden 1600 Anträge von privaten Kunden genehmigt u.a. für Baukindergeld und Altersgerechtes Umbauen. Für die kommunale und soziale Infrastruktur wurde ein Fördervolumen von 18,7 Mio. Euro beantragt und genehmigt.

„Insgesamt liegt das Fördervolumen des KfW-Geschäftsvolumens mit 107 Mrd. Euro weiterhin auf einem hohen Niveau, ist aber im Vergleich zum Krisenjahr 2020 zurückgegangen. 2021 gab es eine starke Fördernachfrage in den Bereichen Klimawandel und Umwelt und einen Rückgang in der Nachfrage nach den Corona-Hilfen. Anträge zum KfW-Sonderprogramm Corona können noch bis zum 30.04.2022 bei der KfW gestellt werden“, so Gremmels.

Für die die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) haben die zuständigen Ministerien eine Einigung erzielt. Für alle Anträge, die bis einschließlich 23.01.2022 gestellt wurden, wird die Bearbeitung wieder aufgenommen. Über einen Neustart bei BEG sei die KfW mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in enger Abstimmung.

„Durch das Förderprogramm Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden wurden bundesweit Zusagen in Höhe von knapp 730 Mio. Euro bis zur Einstellung Ende Oktober 2021 getätigt. Damit wurden über 800.000 Haushalte bundesweit mit einem Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt beim Kauf und der Installation der Ladestation unterstützt. Ladestationen für Elektromobilität in Unternehmen und Kommunen sind seit November zuschussberechtigt. Bis zum Jahresende wurden bundesweit bereits über 13.000 Zusagen mit einem Volumen von 31 Mio. Euro gewährt“, erklärt Timon Gremmels.