Gremmels „Mieterinnen und Mieter in der Region Kassel müssen beim Heizen nur noch die Hälfte der CO2 Mehrkosten tragen“

Klima- und Gesundheitsschutz

Neben der begrüßenswerten Verschärfung des Klimaschutzgesetzes hat das Bundeskabinett zwei weitere Beschlüsse gefasst, die den Städten und Gemeinden im Kreis sowie allen Mieterinnen und Mietern  in der Region Kassel zu Gute kommen.

Der Bund fördert künftig auch den Einbau von Lüftungsanlagen in öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten und Schulen mit bis zu 80 Prozent. Bisher wurde nur der Aus- bzw. Umbau bestehender Anlagen mit Bundesmitteln gefördert. „Dass jetzt auch der Anlagenneubau eine so hohe Förderung erhält, ist nicht nur vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine gute Entscheidung“, freut sich Gremmels, der sich im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Bundestags für die Ausweitung des Förderprogramms stark gemacht hat.

Eine weitere gute Nachricht betrifft die Mieterinnen und Mieter: Zum ersten Januar dieses Jahres wurde eine Bepreisung von 25 Euro pro Tonne CO2 von der Großen Koalition – unter Beteiligung der Grünen – im Gebäudebereich eingeführt. Die meisten Vermieterinnen und Vermieter wollten die Mehrkosten an ihre Mieterinnen und Mieter weiterreichen. Dem haben wir jetzt einen Riegel vorgeschoben. Die CO2-Mehrkosten müssen zukünftig zu 50 Prozent vom Vermieter getragen werden. „Das ist auch richtig so, schließlich hat es nur der Vermieter in der Hand, ob in moderne nachhaltige Heizungsanlagen oder energieeffiziente Fenster investiert wird“, so der SPD-Energieexperte.

„Die heutige Entscheidung zeigt, dass der SPD der soziale Aspekt bei Klimaschutz und Energiewende besonders am Herzen liegt“, so Gremmels abschließend.