Gremmels (SPD): „Ausbau der Solarenergie muss weiter Fahrt aufnehmen“

Die SMA Solar Technology AG im Gespräch mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze und dem Kasseler Bundestagsabgeordneten Timon Gremmels

„Mehr Strom aus Solarenergie zu gewinnen, das ist unser gemeinsames Ziel. Denn nur mit einem ambitionierten Ausbau der Solarenergie schaffen wir die Voraussetzungen für eine starke Solarwirtschaft in Deutschland und bei uns in der Region“, erklärt der Kasseler SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels anlässlich des virtuellen Besuchs der Bundesumweltministerin Svenja Schulze in der nordhessischen Unternehmenszentrale der SMA Solar Technology AG am vergangenen Freitag, 12. Februar 2021.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zeigte sich erfreut, dass der Ausbau der Solarenergie in Deutschland zuletzt wieder spürbar an Dynamik gewonnen habe. „Gleichzeitig wollen wir die Ausbaupfade der Erneuerbaren Energien und insbesondere der Solarenergie noch im Frühjahr dieses Jahres ein weiteres Mal anheben“, so Schulze.

Dr. Jürgen Reinert, Vorstandssprecher der SMA, unterstützt das Anliegen der Ministerin: „Im vergangenen Jahr wurden trotz der Corona-Krise fast 5 GW neue Solarleistung in Deutschland zugebaut. Angesichts des steigenden Strombedarfs und der Klimaziele der Bundesregierung und der Europäischen Union ist jedoch ein noch ehrgeizigerer Ausbau erforderlich.“ Ein weiterer wichtiger Schlüssel sei die Elektrifizierung zusätzlicher Sektoren. Vor diesem Hintergrund entwickele SMA  intelligente Lösungen, mit denen Solaranlagen-Besitzer die selbst erzeugte Energie effizient im Haus oder im Unternehmen einsetzen und auch für Mobilität und Wärmeerzeugung nutzen können. „Wir stehen bereit, unseren Beitrag zur Erreichung der nationalen und europäischen Klimaziele zu leisten.“

Timon Gremmels ergänzt: „Neben einer weiteren Verdoppelung des Solarzubaus auf mindestens 10 GW pro Jahr müssen wir die Chancen der Energiewende für den Industriestandort Deutschland stärker noch als bislang in den Blick nehmen und die Beschäftigungspotenziale der zunehmend global nachgefragten „Greentec made in Germany“ heben. Nur so schaffen wir klare Zukunftsaussichten für die rund 40.000 hochqualifizierten Menschen, die in der krisenerprobten deutschen Solarindustrie beschäftigt sind.“