Gremmels (SPD): „Beste Bildung auch für benachteiligte Schüler*innen – zwei Kasseler Schulen sind dabei“

Fraktion vor Ort (August 2019) in der WLS Niestetal zum Digitalpkat Schule mit Marja-Lissa Völlers mit Andreas Siebert und Manuela Strube

Schule macht stark

„Der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen hängt in Deutschland viel zu oft von Einflüssen, wie dem Wohnort, Bildungsstand und Einkommen der Eltern ab. Das dürfen wir nicht hinnehmen“, sagt der Kasseler SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels.

Ich freue mich, dass Bund und Länder die Bildungschancen von Schülerinnen und Schülern aus sozial benachteiligten Haushalten und Stadtteilen gezielt in den Blick nehmen. Alle Kinder und Jugendlichen sollen die gleichen Chancen für ihren Bildungserfolg haben – auch wenn sie aus schwierigen familiären oder sozialen Strukturen kommen“, fordert Gremmels.

„Mit der Georg-August-Zinn-Schule als integrierte Gesamtschule sowie der Georg-Büchner-Schule als Förderschule für sozial-emotionale Entwicklung nehmen auch zwei Kasseler Schulen an dem Projekt teil“, informiert der Abgeordnete.

„Lehrerinnen und Lehrer nehmen beim Lernerfolg ihrer Schülerinnen und Schüler dabei eine besonders wichtige Rolle ein: Lehrer sind oftmals Berater, Begleiter, Motivatoren und Problemlöser, wenn es darum geht, ihre Schülerinnen und Schüler zum Lernen zu motivieren. Insbesondere an Schulen in sozial schwierigeren Lagen müssen die Lehrerinnen und Lehrer sehr große Kraftanstrengungen unternehmen, um ihren Schülern Wissen zu vermitteln. Oftmals stehen schwierige familiäre oder soziale Rahmenbedingungen im Vordergrund, die den Lernerfolg beeinflussen“, führt der SPD-Politiker aus.

„Mit diesem Programm wird eine wichtige Grundlage für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft geschaffen. Gleichzeitig wird den jungen Menschen durch starke Partnerschaften und Angeboten in den Schulen eine Perspektive für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben geboten und damit den jungen Leuten die Chance gegeben, auf eigenen Füßen zu stehen“, schließt Gremmels.

Hintergrund:

Über einen Zeitraum von 10 Jahren werden 125 Millionen Euro für die systematische Entwicklung und Weiterentwicklung von Lernkonzepten zur Unterstützung des Lernerfolgs von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Verhältnissen an Grund- und weiterführenden Schulen bereitgestellt. Dabei werden in einer ersten Phase zunächst an teilnehmenden Schulen neue Lernkonzepte eingeführt und die Schulen bei der Umsetzung ihres pädagogischen Konzeptes unterstützt. In der zweiten Phase folgt die Evaluierung und Transfer auf andere Bildungseinrichtungen.

 

Archivbild: Fraktion vor Ort zum Thema Digitalpakt Schule im August 2019 mit Vize-Landrat Andreas Siebert, Manuela Strube, MdL, Marja-Liisa Völlers, MdB und Timon Gremmels, MdB