Die Überbrückungshilfe III wird noch besser!

Zahlreiche Verbesserungen für den Einzelhandel, Solo-Selbstständige und Kulturschaffende

Der Zugang zur Überbrückungshilfe III wird vereinfacht und der Zugang zu den Hilfen erweitert. Weiterhin wird das Fördervolumen sowie die Abschlagshöhe erhöht. Damit unterstützen wir gezielt diejenigen, die von den aktuellen Maßnahmen besonders betroffen sind.

Wir müssen alles dafür tun, dass wir mit voller Kraft aus der Krise kommen. Die Überbrückungshilfen werden jetzt noch einmal großzügiger ausgestaltet und einfacher handhabbar. Das heißt auch: Es werden deutlich mehr Unternehmen diese Hilfen in Anspruch nehmen können.

Wir verdoppeln die Neustarthilfe für Soloselbstständige einmalig auf 50 Prozent des Referenzumsatzes. Zudem wird die maximale Höhe der Betriebskostenpauschale von 5.000 Euro auf 7.500 Euro angehoben. Neben der Selbstständigkeit sollen auch unständige Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen der Neustarthilfe berücksichtigt werden. Deshalb stellen wir zur Berechnung der Höhe der Betriebskostenpauschale Einkünfte aus unständiger Beschäftigung den Umsätzen aus Soloselbstständigkeit künftig gleich. Damit helfen wir insbesondere Schauspielerinnen und Schauspielern, die häufig sowohl Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit als auch aus unständiger Beschäftigung beziehen.

Die Geschäfte sind seit Wochen geschlossen, viele Läden – zum Beispiel Bekleidungsgeschäfte – bleiben auf ihrer Winterware sitzen.Da haben wir nachgebessert: Warenabschreibungen für Wintersaisonware können zu 100 Prozent als Fixkosten zum Ansatz gebracht werden. Diese Kosten werden anteilig – bis zu 90 Prozent – übernommen.

Außerdem erstatten wir Unternehmen bis zu 20 000 Euro für Investitionen in Hygienemaßnahmen und Digitalisierung, zum Beispiel für einen neuen Online-Shop.