Gremmels (SPD): „Bund fördert private Ladesäulen mit bis zu 900 Euro“

Timon mit eGolf an Elektroladesäule in Kassel am Friedrichsplatz

Elektromobilität
„Nach dem guten Anlaufen der erhöhten Umweltprämie für den Kauf von Elektrofahrzeugen gibt es ab November ein attraktives Förderprogramm des Bundes für private Ladesäulen“, freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels.

Für eine sogenannte Wallbox, die mit 100 Prozent Ökostrom betrieben werden muss, sollen Privatpersonen eine Förderung von bis zu 900 Euro pro Ladepunkt erhalten können. Das Förderprojekt mit einem Gesamtbudget von 200 Millionen Euro soll über die bundeseigene Förderbank (KfW) abgewickelt werden.

Der SPD-Energiepolitiker wies darauf hin, dass die Wallbox intelligent und steuerbar sein muss. „Das heißt, der Betreiber des Stromnetzes muss die Ladeleistung vorübergehend herunterregeln können, wenn das Netz gerade überlastet ist.“

Mit der sehr attraktiven Förderung sollen flächendeckend neue Ladepunkte geschaffen werden. Neben den öffentlichen Ladesäulen für die der Bund schon über 500 Mio. Euro Förderung bereitgestellt hat, sind auch private Ladepunkte für den Erfolg der E-Mobilität wichtig, da bis zu 80 Prozent der Ladevorgänge zuhause erfolgen.

Anspruch auf das Förderprogramm haben nicht nur Privateigentümer, sondern auch Wohnungsbaugesellschaften, Unternehmer, Mieter oder auch Vermieter.

Gremmels wies darauf hin,  dass der Kauf einer Ladestation erst nach Antragstellung erfolgen darf. Darüber hinaus ist die Ladeleistung auf 11 kW festgelegt. Wichtig zudem: Die Förderung gibt es nur für Wohngebäude, welche schon bestehen.

Mehr Infos:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Ladestationen-f%C3%BCr-Elektroautos-Wohngeb%C3%A4ude-(440)/