Neues aus Berlin und dem Wahlkreis: Newsletter Nr. 63

Uwe Schmidt, Michael Steisel, Andreas Schönemann, Timon Gremmels, Ute Wolfram-Liese, Udo Schlitzberger

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir befinden uns inmitten in der parlamentarischen Sommerpause. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und euch mit einer kleinen Sonderausgabe über die Sommeraktivititäten auf dem Laufenden zu halten.

Zu Beginn der Sommerferien habe ich die Mitglieder der Gremien SPD in Stadt und Landkreis Kassel darüber informiert, dass ich im September 2021 wieder für den Wahlkreis Kassel für den Bundestag kandidieren möchte. Klarheit und Transparenz sind mir wichtige Eigenschaften. Meine ersten knapp drei Jahre im Bundestag waren voller turbulenter Wendungen. Die Regierungsbildung hat deutliche Spuren bei der SPD hinterlassen.

Die große Koalition – von allen nicht geliebt – zeigt aber gerade jetzt in der Corona-Krise, wie wichtig es ist, dass die SPD mitregiert. Kurzarbeitergeld, Kinderbonus, Mehrwertsteuersenkung, Grundrente und vieles mehr würde es ohne uns nicht geben. Das stützt insbesondere mittlere und untere Einkommensgruppen.

Ich möchte den Wahlkreis Kassel auch in der kommenden Legislaturperiode ab Herbst 2021 wieder vertreten. Dabei spiele ich nicht auf Platz, sondern auf Sieg! Ich setze mich mit aller Kraft dafür ein, wieder das Direktmandat für die SPD zu gewinnen. Das wird auch in der Region Kassel immer schwieriger, wie die Landtags- und Europawahl gezeigt haben. Ich bin mir aber sicher: Mit einer geschlossen auftretenden SPD gewinnen wir 2021 zunächst die Kommunalwahl und im September dann auch den Bundestagswahlkreis.

In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich viele Gespräche mit Bürgern und Unternehmern geführt, in denen ich mich vor allem über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf deren Geschäftstätigkeiten informiert habe. Dabei wurde nochmal besonders deutlich, dass vor allem die Firmen, die in der Veranstaltungsbranche, Gastronomie, Schausteller, Kulturvereine, Künstler oder die vielen Solo-Selbstständige noch länger von den Auswirkungen betroffen sein werden. Wir setzen uns weiterhin mit aller Kraft dafür ein, die besonders betroffenen Branchen nicht allein zu lassen. Die von der Bundesregierung beschlossene Überbrückungshilfe ist dabei ein wichtiger Baustein, um Betrieben bei den laufenden Fixkosten unter die Arme zu greifen.

Genießt weiterhin die Sommerzeit!

Timon Gremmels

 

 

Der Lokbau gehört zu Kassel

Hoffnung für den Standort

Kassel ist traditionell ein Lokmotivbaustandort. Die Geschäftsleitung von Alstom, die die Loksparte von Bombardier übernehmen wollen, haben ihre Zusage gegeben, dass der Standort Kassel erhalten bleiben soll. Das ist ein gutes Signal für die Belegschaft.

Gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Wolfgang Decker bewerten wir die Ankündigung der Alstom-Geschäftsleitung positiv, für den in Kassel ansässigen Bombardier-Standort zum jetzigen Zeitpunkt keine Änderungen vorzunehmen und, vorbehaltlich einer Freigabe durch die EU-Kommission, den Standort und seine Belegschaft in den Alstom-Konzern zu übernehmen. Das ist für den traditionellen Lokbau in Kassel und vor allem für die Beschäftigten eine beruhigende Nachricht. Wir haben uns gemeinsam mit weiteren regionalen SPD-Abgeordneten schon seit langem für den Standorterhalt eingesetzt. Aber, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Noch bleibt abzuwarten, ob die vorgelegten Vorschläge für die Unternehmenszusammenschlüsse von Alstom und Bombardier von der Kommission gebilligt werden. Erst dann ist ein weiterer entscheidender Schritt zum Standorterhalt getan.

Die Tatsache, dass Alstom mit dem Werk Kassel eine Montageplattform für Loks übernimmt, die der designierte Eigner in Deutschland bisher nicht hat, ist einerseits durchaus als Garantie für den Standort zu bewerten. Es blieben aber die weiteren Verhandlungen zwischen den beiden Konzernen abzuwarten, wie der Standort am Ende aussehen wird. Wir stehen weiterhin mit dem Betriebsrat und der Geschäftsführung im Austausch, um sicherzustellen, dass hinterher nicht doch Teilbereiche aus dem Kasseler Werk rausgelöst werden. Es muss das gesamte technische Know-How vor Ort erhalten bleiben, denn das macht die Produktion und den Standort stark und erhält die über 600 qualifizierten Arbeitsplätze. Da stehen wir unmissverständlich an der Seite des Betriebsrates und der gesamten Belegschaft.

 

Beschäftigte benötigen Schutz

SPD wirkt

Seit Beginn der Corona-Pandemie kämpfen wir um jeden Arbeitsplatz. Die Kurzarbeit hat sich dabei besonders bewährt. Doch auch mit dem Konjunkturprogramm schützen wir Beschäftigte: Wir sichern Arbeit und Ausbildung, beleben die Kaufkraft und stellen dort Überbrückungshilfen bereit, wo sie in dieser Krise am nötigsten gebraucht werden. Gleichzeitig machen wir unser Land fit für die Zukunft – auch das sichert Arbeitsplätze, und zwar auf lange Sicht.

Wenn Betriebe wegen der Corona-Pandemie nicht mehr ausbilden, hat das schwerwiegende Folgen für viele junge Menschen. Für die Unternehmen wiederum kann eine Ausbildungsflaute zum dramatischen Fachkräftemangel führen. Mit dem Schutzschirm Ausbildung erhalten kleine und mittelständische Unternehmen Prämien, wenn sie weiterhin ausbilden oder zusätzliche Lehrlinge aus insolventen Unternehmen übernehmen: Pro Lehrling gibt es eine Ausbildungsprämie von 2.000 bis 3.000 Euro.

Weitere Infos:
https://www.spdfraktion.de/themen/beschaeftigte

 

 

Bali Kino erhält Kinoprogrammpreis 2020

Würdigung eines hochwertigen Kinoangebots

Für die Zusammenstellung eines hochwertigen und kulturell herausragenden Jahresfilmprogramms wurde das Kasseler Bali-Kino mit dem Kinoprogrammpreis 2020 ausgezeichnet. Das Bali-Kino im Kasseler Kulturbahnhof bietet dem Publikum ein künstlerisch hochwertiges und abwechslungsreiches Programm.

Ich freue mich, dass die Macher des Kasseler Kinos, das vom Filmladen Kassel e.V. betrieben wird, zur Unterstützung dieser Arbeit insgesamt 12.500 Euro an Preisgeld erhalten. Das Preisgeld teilt sich auf in 10.000 Euro für die Gestaltung des allgemeinen Jahresfilmprogramms sowie weiteren 2.500 Euro Preisgeld für das Dokumentarfilmprogramm.

Der Kinoprogrammpreis 2020 wird von der Bundesregierung mit dem Ziel vergeben, die kulturell reiche Film- und Kulturlandschaft zu erhalten. Mit dem Preis werden vor allem kleinere Filmtheaterbetriebe unterstützt, um die Vielfalt der Kinolandschaft zu fördern. Der Kinoprogrammpreis wird jährlich vergeben. Das insgesamt zur Verfügung stehende Preisgeld beträgt jährlich 1,8 Mio. Euro

 

Gemeinsam unterwegs

Timons Sommertour 2020

Auch in diesem Sommer bin ich viel im Wahlkreis unterwegs. Ich möchte euch einladen, unsere Region zu entdecken. Dabei besteht in ungezwungener Atmosphäre die Mögichkeit, ins Gespräch zu kommen. Mit Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen biete ich in diesem Sommer auch wieder Sommerwanderungen an. Am Sonntag, 2. August, 11:00 Uhr, wartet auf uns eine Wandertour mit Alpakas. Mit maximal 15 Personen können wir durch Fuldatal mit den süßen Tieren laufen. Der Teilnehmerbetrag beträgt 10,- Euro und ist bei Anmeldung vorab zu überweisen.

Und am Mittwoch, 26. August, 15:00 Uhr, wandern wir zusammen mit unserem Ahnataler Bürgermeisterkandidaten Stephan Hänes und Vellmars Bürgermeister Manfred Ludewig über Vellmar nach Ahnatal.

Zur besseren Planung und Übersicht bitte ich um Anmeldungen in meinem Wahlkreisbüro unter timon.gremmels.wk@nullbundestag.de oder telefonisch unter 0561-700 10 52.

 

„Streitgespräch“ zum Klimaschutz und Kohleausstieg

In der vergangenen Woche habe ich mich mit Jonathan Faust von Fridays-for-Future und HNA-Redakteur Matthias Lohr getroffen und mit Jonathan HNA-Streitgespräch über den Kohleausstieg diskutiert.

Das ganze Interview gibt es unter:
https://www.hna.de/kassel/rettet-der-kohleausstieg-unser-klima-90010779.html

 

Weitere Termine meiner Sommertour 2020

Hier können wir uns treffen

Donnerstag, 30.07.2020, 16:00 Uhr
Besuch des Feierabendmarkts in Kaufungen
Wo: Kaufungen, Brauplatz

Montag, 31.08.2020, 15:00 Uhr
Auf einen Kaffee mit Timon
Wo: Platz der elf Frauen, Friedrich-Ebert-Straße in Kassel

Dienstag, 01.09.2020, 18:00 Uhr
Fraktion vor Ort mit Katja Mast, MdB zum Thema 100 Jahre Betriebsverfassungsgesetz+
Virtuelle Veranstaltung