Zu den aktuellen Entwicklungen im Fall Dr. Lübcke erklärt der nordhessische SPD-Bezirksvorsitzende und Kasseler Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels:

„Ganz unabhängig davon, ob der Täter am Ende aus rechtsextremen Kreisen stammt, müssen wir auch fragen, ob die Beschimpfungen und Schmähungen, die Dr. Lübcke seit seiner klaren Positionierung auf der Infoveranstaltung zur Flüchtlingsunterbringung 2015 in Lohfelden bekam, nicht auf die leichte Schulter genommen wurde. Die Radikalisierung vor allem über soziale Medien hat erschreckende Ausmaße angenommen.“

Egal wie die Ermittlungen am Ende ausgehen: Was nicht sein darf, ist, dass wir Demokraten im Kampf gegen Rechtsextremismus jetzt aus Angst selbst ins Fadenkreuz zu geraten leiser werden. Das Gegenteil muss der Fall sein: Wir müssen unsere Stimme gegen Rechts noch lauter und deutlicher erheben und unser Engagement verstärken.“