Gremmels: „Zusätzliche Mittel für sozialen Wohnungsbau und Städtebauförderung sorgen für notwendige Entlastung auf angespannten Wohnungsmarkt – Baukindergeld kommt“

„Ich freue mich, dass für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums die Förderung des sozialen Wohnungsbaus in 2019 um 500 Mio. auf dann 2,5 Mrd. Euro erhöht wird“, kommentiert der Kasseler SPD-Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels die Einigung im Koalitionsausschuss.

Weiterhin werden die Mittel der Städtebauförderung für 2019/20 um 50 Mio. Euro erhöht. „Damit ist ein Kernanliegen der Sozialdemokratie im Koalitionsausschuss beschlossen worden, denn die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist eine der elementaren Herausforderungen unserer Zeit, um das Leben in unseren Städten und Gemeinden bezahlbar sowie lebens- und liebenswert zu halten“, sagt Timon Gremmels.

Um den Erwerb von Eigentum für junge Familien zu unterstützen, wird rückwirkend zum 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 das sogenannte Baukindergeld eingeführt. Mit dem Baukindergeld erhalten junge Familien mit bis zu 75.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen pro Kind und Jahr 1.200 Euro Förderung für einen Zeitraum von 10 Jahren.

„Mit dem Baukindergeld schaffen wir wichtige Voraussetzungen, um die Eigentumsbildung für junge Familien zu erleichtern und bestehende Hürden abzusenken“, so Gremmels. „Die zeitliche Befristung des Baukindergeldes schafft darüber hinaus den Spielraum, um weitere Anreize für die Schaffung von weiterem Wohnraum zu legen. So sollen die Abschreibungsbedingungen für den frei finanzierten Wohnungsbau ab 1. September 2018 bis zum 31. Dezember 2021 zusätzlich zur linearen Abschreibung von 5% p.a. für vier Jahre erhöht werden“, führt Gremmels weiter aus.