SPD fordert Lärmschutz

Zu den Überlegungen, die A49 zwischen den Anschlussstellen Kassel-Waldau und Baunatal-Süd sechsspurig auszubauen erklären die SPD-Stadtteilpolitiker Joachim Bonn (Waldau), Petra Ullrich (Niederzwehren), Esther Kalveram (Forstfeld), Bärbel Bogdon (Oberzwehren) sowie die regionalen SPD-Abgeordneten Ulrike Gottschalck, Wolfgang Decker, Timon Gremmels und Uwe Frankenberger heute in Kassel:
„Wir fordern eine verbindliche Aufnahme der Ausbaumaßnahme in den Bundesverkehrswegeplan. Angesichts des mit dem Ausbau des Autobahnkreuzes A7/A44 zu erwartenden zusätzlichen Verkehrsaufkommens, vor allem des Schwerlastverkehres, erscheint der Ausbau die sinnvollste Möglichkeit, die Staugefahr zu mindern und Schleichverkehre durch die angrenzenden Stadtteile und Gemeinden zu verhindern. Auch die vorgesehene Erneuerung der Bergshäuser Autobahnbrücke wird über lange Zeit zusätzlichen Verkehrsdruck auf der A49 erzeugen. Zwingende Voraussetzung für den sechsspurigen Ausbau ist für uns jedoch ein optimaler Schallschutz durch Schallschutzwände und Flüsterasphalt, der die betroffenen Stadtteile und die Anrainergemeinden vor zusätzlichem Lärm schützt. Schon jetzt leiden die Anwohner unter dem Autobahnlärm, da kaum Lärmschutz in diesem Abschnitt vorhanden ist. Wir haben uns bereits erfolgreich für neuen Schallschutz entlang des achtspurigen Ausbaus der A7 eingesetzt. Auch der Schallschutz im genannten Streckenabschnitt der A49 ist für uns eine unabdingbare Forderung“.