Gremmels (SPD): „Ein Solardach für die Autobahn passt in unsere erneuerbare-Energieregion“

Der Niestetaler SPD-Landtagsabgeordnete begrüßt den Vorstoß aus Kaufungen, die in Diskussion stehende Einhausung eines Teils der A44 durch das Lossetal mit einer Solaranlage zu kombinieren. „Dies wäre eine echte Win-Win-Situation“, so Gremmels in einen Brief an Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). „Zum einen wird eine solche Solaranlage keinen wertvollen Ackerboden verbrauchen, zum anderen können die Pachteinnahmen einen Teil der Kosten für die Einhausung der A44 refinanzieren. Letzteres müsse bei der derzeitigen Wirtschaftlichkeitsprüfung durch HessenMobil mit geprüft werden“, so Gremmels, der auch energiepolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.

Gremmels zeigt sich überzeugt, dass der Grüne Minister den Vorstoß aus der Region unterstützen wird, schließlich sei er nicht nur für Verkehrs-, sondern auch für Energiepolitik zuständig. „Eine solche Anlage wäre auch ein klares Bekenntnis für die Solarregion Nordhessen. Wir haben hier vor Ort überdurchschnittlich viel Kompetenz bei dieser innovativen Zukunftstechnologie.“

Der SPD-Politiker hat inzwischen auch Kontakt zur Betreibergesellschaft der Solaranlage auf der A3 in der Nähe von Aschaffenburg aufgenommen und plant im Sommer diese vor Ort zu besichtigen und sich aus erster Hand über die Erfahrungen mit einer Solaranlage über der Autobahn zu informieren.