SPD-Nordhessenrunde bei der LPR

Über Medienkompetenz, Telemedien und die neuen Aufgaben in der Medienlandschaft Nordhessen informierten sich im November einige Landtagsabgeordnete der SPD-Nordhessenrunde bei der Landesanstalt für Privaten Rundfunk (LPR) in Kassel. Als Gesprächspartner standen den Sozialdemokraten Direktor Joachim Becker, Sandra Bischoff (Medienkompetenz) und Mattias Mann (Telemedien-Aufsicht) zur Verfügung. Der Direktor wies auf die große Bedeutung der Offenen Kanäle in Kassel, Offenbach, Gießen und Fulda hin. „Hier bewirkt das bewegte Bild im kommunalen Alltag sehr viel“, betonte die Sprecherin der SPD-Nordhessenrunde, Brigitte Hofmeyer nach dem Gespräch. Die Offenen Kanäle seien Sprachrohr für die Basis der Gesellschaft, „für das, was die Menschen vor Ort bewegt“.

Uwe Frankenberger MdL würdigte das Engagement der LPR im Hinblick auf den Medienschutz. „Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahren müssen bezüglich der zunehmenden Flut an Medien besonders geschützt werden. Die Projekte der LPR, die mit freien Medienpädagogen zusammenarbeiten, wenden sich nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern auch an Lehrerfortbilder, Jugendarbeiter und an Eltern“, erklärte Frankenberger, der auch ein Mitglied der Versammlung der LPR ist. Er ist sicher: „In der Schule werden mit diesen Projekten alle erreicht.“
Im Bereich der Telemedien-Aufsicht, eine weitere Aufgabe der LPR, appellierten die nordhessischen SPD-Landtagsabgeordneten, dass man weiterhin wachsam sein müsse. Angesichts der Gefahren die sich aus der Nutzung des Internet, insbesondere für Kinder und Jugendliche ergeben, gelte es hier, die klassischen Internet-Seiten und Profile in den Sozialen Netzwerken, Youtube, Apps und anderes sorgfältig auf gefährliche Inhalte, z.B. Pornografisches oder gewaltverherrlichender Art zu überprüfen. „Hier ist die LPR in Ermittlung, Prüfung und Bewertung, auch im Hinblick auf Werbung und Impressum, in den Medien, bestens aufgestellt“, bewertete die Sprecherin der SPD-Nordhessenrunde, Brigitte Hofmeyer abschließend.