SPD-Abgeordnete fordern ernsthafte Prüfung von Anschlussalternativen

Die örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten Timon Gremmels und Wolfgang Decker sowie die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck warnen vor einem ersatzlosen Wegfall der Autobahnanschlussstelle Kassel-Ost. Gleichzeitig üben sie erneut Kritik an der vom Land bisher favorisierten neuen Abfahrt im Bereich der jetzigen B7-Abfahrten zwischen Lohfelden und Kaufungen.

„Dies ist keine echte Alternative zur jetzigen Abfahrt“, machten die Abgeordneten deutlich. Völlig zu Recht sei von zahlreichen Vertretern aus dem Kasseler Osten sowie aus Kaufungen und Lohfelden in der letzten Sitzung der AG „AS Kassel-Ost“ die Sorge geäußert worden, dass mit Realisierung dieser Variante dann mit zusätzlichen Verdrängungs- und Schleichverkehren in den östlichen Stadtteilen bzw. den Anrainergemeinden zu rechnen sei. „Wir unterstützen daher nachdrücklich die Forderung zahlreicher Sitzungsteilnehmer, alternative Varianten einer neuen Anschlussstelle im Bereich Kaufungen-Papierfabrik, so wie von Hessen-Mobil selbst vorgeschlagen, eingehend auf ihre Realisierbarkeit zu prüfen. Diese Varianten könnten einen adäquaten Ersatz für die jetzige Anschlussstelle darstellen“, machen die Abgeordneten deutlich.