Landtagsabgeordneter Timon Gremmels tatkräftig im ASB Mehrgenerationenhaus Lohfelden

Das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Lohfelden freute sich vom 15.7. bis 19.7 2013 über die tatkräftige Unterstützung des heimischen Landtagsabgeordneten Timon Gremmels, der sein diesjähriges Sommerpraktikum bei uns absolvierte. „Ich will Politik nicht nach Aktenlage machen, sondern jedes Jahr im Sommer für eine Woche eine andere soziale Einrichtung kennenlernen. Nach Stationen im Altenheim, der Behindertenwerkstatt und einem Kindergarten, habe ich mir in diesem Jahr das Mehrgenerationenhaus des Arbeiter-Samariter-Bundes ausgesucht.“
Das MGH ist ein zentraler Begegnungsort, an dem das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Es bietet Raum für gemeinsame Aktivitäten und schafft ein neues nachbarschaftliches Miteinander in der Kommune. Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Mehrgenerationenhäusern ihren Namen und ist Alleinstellungsmerkmal jedes einzelnen Hauses: Jüngere helfen Älteren und umgekehrt. Das Zusammenspiel der Generationen bewahrt Alltagskompetenzen sowie Erfahrungswissen, fördert die Integration und stärkt den Zusammenhalt zwischen den Menschen. Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen vor Ort – unabhängig von Alter oder Herkunft – offen. Egal, wie alt oder jung sie sind Jede und Jeder ist willkommen. Der „Offene Treff" ist Mittelpunkt jedes Hauses. Hier begegnen sich Menschen, kommen miteinander ins Gespräch und knüpfen erste Kontakte. Für viele Besucherinnen und Besucher der Mehrgenerationenhäuser ist der Offene Treff die erste Anlaufstelle und Ausgangspunkt für weitere Aktivitäten.
Diese Anlaufstelle wird auch im Mehrgenerationenhaus in Lohfelden von den Besucherinnen und Besuchern genutzt. In der Praktikumswoche Timon Gremmels hatte das MGH einige Veranstaltungen für die Besucher geplant. Auch die täglichen offenen Treffs, Veranstaltungen und Kurse standen für unseren „Praktikanten“ Timon Gremmels auf dem Wochenprogramm.
Von Spiele- und Grillnachmittagen für Senioren, über eine Olympiade der Generationen bis hin zu intensiven Gesprächen mit Tagesmüttern über ihre Arbeit, ihre geringe Entlohnung und die mangelnden gesellschaftliche Anerkennung konnte Timon Gremmels einen Großteil der Angebote des MGH erleben.

Unser tatkräftiger „Praktikant“ verbrachte einen Tag in der Wichtelgruppe der ASB Kindertagestätte. Gespannt lauschten die Kinder seinem Vorlesen.
Nach dem verlorenen Rummycup mit den aktiven Damen, die regelmäßig dienstags den Spieletreff besuchen, sorgte der Landtagsabgeordnete für die Stärkung am Mittag und kochte eine nordhessische Spezialität. Weckewerk mit Pellkartoffeln. Am Nachmittag begleitete Timon Gremmels das „Cafe Moment“. Das Cafe wird von demenziell erkrankten Menschen besucht.

Am dritten Tag fand das Sommerfest des Offenen Treffs am Bühl in Ahnatal statt. Damit alle Teilnehmer sicher zum See kamen, hatte Timon Gremmels einen weiteren Bus zur Verfügung gestellt. Nach Cafe und Kuchen und während die Besucher einen Spaziergang um die See machten, sorgte unser „Praktikant“ für die Feuerstelle und verwöhnte uns mit leckeren Steak, Bratwürsten. Die Besucher hatten Salate für das Fest vorbereitet.

Die „Olympiade der Generationen“ des MGH fand am folgenden Tag im ASB Wohnen und Pflege GmbH in Lohfelden statt. Jedes Jahr treffen Jung und Alt bei diesem aktiven Vormittag zusammen und bewältigen gemeinsam einen Spielparcour mit anschließenden gemeinsamen Mittagessen. Timon Gremmels betreute das Spiel „Montagsmaler“ und übernahm die Siegerehrung. Die Kinder freuten sich über die Medaillen und Urkunden.

Im Mehrgenerationenhaus befindet sich auch die Vermittlungsstelle für Kindertagespflege. Beim Eltern-Kind-Cafe am letzten Tag des Praktikums fanden viele Gespräche mit Tagesmüttern über deren Arbeitsbedingungen, Bezahlungen, die mangelnde gesellschaftliche Anerkennung sowie die Unsicherheit, wie es nach dem 1. August (Rechtsanspruch auf U3 Betreuung) weitergeht, statt. Auch Lohfeldens Bürgermeister Michael Reuter diskutierte mit den Tagesmüttern.

„Ich habe in dieser Woche viele Eindrücke im Mehrgenerationenhaus sammeln und viele interessante Menschen kennengelernt. Besonders gefreut hat mich die große Zahl der ehrenamtlichen Heflferinnen und Helfern, die ihre Zeit und Lebenserfahrung nutzen, um mit großem Engagement sich im MGH für ihre Mitmenschen einsetzen. Abschließend versprach der Abgeordnet, sich dafür einzusetzen, dass das MGH auch nach 2014 weitere Fördermittel erhält, um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können.
Wir bedanken uns für seine tatkräftige Unterstützung und sein großes Interesse an unserer Arbeit, die Menschen, egal welchen Alters und welcher Nationalität unbeschwert zusammen bringt.