Gremmels (SPD): „Einsatz hat sich gelohnt – Zwei Leitungen auf gemeinsamen Masten sind ein Etappensieg“

Timon Gremmels im Gespräch mit Christian Hübner (Tennet) und der Leiterin des Projektbüro für die 380-KV-Leitung Wahle-Mecklar Marion Landsmann (K2 Engineering GmbH) in Göttingen.

"Die zahlreichen Gespräche der kommunalen Vertreter und mir mit Tennet haben sich gelohnt“, kommentiert der Niestetaler Landtagsabgeordnete Timon Gremmels die Ankündigung des Netzbetreibers seine Blockadehaltung aufzugeben und einen Teil des Neubaus der 380 KV-Leitung von Wahle (Niedersachsen) nach Mecklar (Hessen) mit bereits bestehenden Freileitungen des Bahnstromnetzes auf gemeinsamen Masten bündeln zu wollen. Lange Zeit hat das niederländische Unternehmen dies unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass es bei den Leitungen der verschiedenen Spannungsebenen auch unterschiedliche Eigentümer gebe. „Nachdem sich jetzt Tennet bewegt hat, ist nun die Bahn am Zug“, fordert Gremmels.

"Mit der jetzt geplanten Leitungsbündelung wird der Landschaftsverbrauch reduziert. Das ist insbesondere für die Menschen im Lossetal und in der Söhre, die durch die A7 und die künftige A44 schon genug belastet sind, eine gute Nachricht", freut sich Gremmels. Allerdings sei das nur die zweitbeste Lösung. "Ich hätte mir gewünscht, dass wie in Niedersachsen auch in Hessen in Teilabschnitten Erdkabel zum Einsatz kommen würde", so Gremmels.

Bei seinem letzten Besuch im Tennet-Projektbüro für die Trasse Wahle-Mecklar im März in Göttingen, erhielt Gremmels die Zusage, dass im Zuge der vom Netzbetreiber angeboten Bürgerversammlungen auch noch über kleinere lokale Optimierungen gesprochen werden könne.