Schluss mit Geheimniskrämerei bei den A 44 – Planungen

„Jetzt muss endlich Schluss sein mit der Geheimniskrämerei bei den Planungen zur Autobahn A 44“, erklären Landrat Uwe Schmidt, die Bundestagsabgeordnete Ulrike Gottschalck und Landtagskollege Timon Gremmels. Das Projekt sei finanziert, komme aber trotzdem nicht voran. Zudem würden die Menschen in der Region ständig durch widersprüchliche Erklärungen von Ministerien und Ämtern irritiert.

„Wir erwarten, dass Minister Rentsch und sein Staatssekretär Saebisch nun endlich seriös und umfassend informieren“. Welche Variante favorisiert das Bundesverkehrsministerium? Hat der Bund sein okay zu den hessischen Planungen gegeben und den Sichtvermerk unterzeichnet? Will der Bund dem Rechnungshof folgen und die VKE 11, zu Lasten der Anrainer extrem sparsam bauen? Fragen über Fragen, deshalb seien jetzt Transparenz und eine angemessene Beteiligung der regionalen Akteure dringend erforderlich. „Wenn wir feststellen, dass das Projekt an den Belangen der Region vorbei geplant werde, können wir auch wehrhaft werden“, so die SPD-Politiker.

„Um die Menschen im Kasseler Osten bestmöglich vor Lärm und Immissionen zu schützen, sind wir bereit konstruktiv an den Planungen mitzuarbeiten. Voraussetzung sei neben Transparenz aber auch, dass unsere Forderungen ernst genommen werden.“ Unter anderem seien dies aktiver Lärmschutz, der Erhalt der B7 und der bisher nicht akzeptabel geplante Anschluss an die A 7, der die Fahrzeuge zu langen Umwegen zwinge und zu einer Überlastung der Dresdner Straße führe.