SPD Landtagsabgeordnete fordern von der Landesregierung unvoreingenommene Prüfung des Vorschlags der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe zur Regionalreform

Als prüfenswertes Modell für die Region Kassel bewerten die vier regionalen Landtagsabgeordneten Uwe Frankenberger, Wolfgang Decker, Brigitte Hofmeyer sowie Timon Gremmels den Vorschlag der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe für die Bildung eines Regionalkreises. Dies mache den Willen und die Bereitschaft der für die Region politisch Verantwortlichen deutlich, die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis weiter zu intensivieren und die Kasseler Region gemeinsamen weiter nach vorn zu bringen. „Kassel und sein Umland haben sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Will man diesen positiven Trend fortsetzen, muss eine intensive Zusammenarbeit Schwerpunkt künftigen politischen Handelns sein“, bekräftigten die Landtagsabgeordneten. Nachdem Ministerpräsident Bouffier und die CDU die von der SPD vorgeschlagene Bildung eines Regionalkreises nach dem „Modell Hannover“, die sowohl im Kreistag als auch in der Stadtverordnetenversammlung die Mehrheit von SPD, Grünen und FDP gefunden habe, in 2011 brüsk abgelehnt hätten, fordere man Bouffier dazu auf, diesen neuen Vorschlag im Sinne einer zukunftsweisenden Regionalentwicklung nunmehr unvoreingenommen zu prüfen. „Die Reaktion des Ministerpräsidenten bleibt abzuwarten. Davon wird es abhängen, ob der Vorschlag als Option für eine Regionalreform konkretisiert und in den politischen Gremien weiter verfolgt werden kann“. Gespannt sei man auch, ob die CDU in Stadt und Landkreis den Prozess jetzt positiv begleiten werde, oder erneut aus parteipolitischen und wahltaktischen Gründen ablehne, so die vier SPD-Abgeordneten.