Gremmels (SPD): „Hessen Mobil soll Entscheidung nochmals überdenken – Kosten sind vertretbar“

Der Niestetaler SPD-Landtagsabgeordnete Timon Gremmels hat bei "Hessen Mobil" interveniert und gebeten, die Baustelleneinrichtung auf der B7 in Höhe der Waldhofkurve in Helsa während der doch recht langen Baupause abzubauen. In einem Schreiben an den Präsidenten der hessischen Straßenverkehrsbehörde Burkhard Vieth argumentiert der Landtagsabgeordnete, dass weitere knapp sechs Monate ohne Bautätigkeit den Abbau rechtfertigen würden.

"Insbesondere für die Pendler, die täglich nach Kassel fahren, stellt die Baustelle mit reduzierten Fahrbahnbreiten und Tempolimit eine Beeinträchtigung dar. Durch die Baumaßnahme der A44 wird den Verkehrsteilnehmern und den Anwohnern in den nächsten Jahren noch viel zugemutet werden. Die Beseitigung der Baustelleneinrichtung für das knappe halbe Jahr indem nicht gebaut wird, wäre aus meiner Sicht ein gutes Signal von „Hessen Mobil“, die Menschen vor Ort nicht über Gebühr zu belasten", schreibt Gremmels.

Neben der Berücksichtigung der Kosten sollte die Landesbehörde auch immer die Interessen der Anrainer einer Baumaßnahme im Auge haben. "Ein Entgegenkommen in dieser Frage würde sicherlich dazu beitragen, die Akzeptanz der Gesamtmaßnahme zu erhöhen", so der Abgeordnete.

Die zusätzlichen Kosten für das Ab- und Aufbauen der Baustelle stehen aus Sicht Gremmels‘ in einen durchaus vertretbaren Umfang im Vergleich mit den Kosten der Gesamtmaßnahme. "Insbesondere wenn man die hohen Kosten der zahlreichen Natur- und Artenschutzauflagen im Zuge des Autobahnneubaus berachtet, ist es unverständlich ausgerechnet hier zu sparen", so der SPD-Politiker abschließend