Gottschalck und Gremmels (SPD): „Historisch einmalige Chance für Neutrassierung ernsthaft prüfen“

"Der Neubau der Bergshäuser Brücke ist eine historisch einmalige Chance, den Trassenverlauf der A44 zu optimieren", so die beiden örtlichen SPD-Abgeordneten Ulrike Gottschalck (Bundestag) und Timon Gremmels (Landtag).

"Die Gelegenheit, die Anwohner von Bergshausen zu entlasten, sollte von allen Beteiligten, dem Bund als Finanzier, dem Land als Planungsbehörde und Fuldabrück als betroffener Kommune genutzt werden", fordert Gottschalck. Gremmels appelliert an "Hessen mobil", die in Diskussion befindlichen drei Varianten zu präzisieren und der Öffentlichkeit die Vor- und Nachteile darzulegen. "Wir brauchen eine ernsthafte und ergebnisoffene Prüfung der Varianten." Allerdings dürfe nicht nach dem Sankt-Florians-Prinzip gehandelt werden. Möglichst weit weg von Bergshausen könnte – wie Variante drei – zu einer Belastung von Denn- und Dittershausen führen. Daher spricht aus Sicht der SPD-Abgeordneten viel für Variante zwei, die auch von der Gemeindevertretung von Fuldabrück bevorzugt wird. Für eine endgültige Präferenz seien noch weitere Detailplanungen und Lärmgutachten nötig.

Wichtig sei es, dass die Alternativen zum derzeitigen Trassenverlauf ernsthaft geprüft werden. Eine Proforma-Prüfung, die viel Zeit und Geld koste und bei den Menschen falsche Hoffnungen wecke dürfe es aus Sicht von Gottschlack und Gremmels nicht geben. "Ziel aller Überlegungen muss sein, die Lärmbelastung für die Bevölkerung zu reduzieren."

Die beiden Abgeordneten versprachen, sich in Berlin und Wiesbaden weiter für eine Entlastung der Menschen in Fuldabrück im Zuge des Ausbaus der A44 stark zu machen.