Aktion der SPD-Landtagsabgeordneten Timon Gremmels, Wolfgang Decker, Uwe Frankenberger und der JUSOS im Landkreis Kassel

Mitglieder der Jusos im Landkreis Kassel, der Juso-Hochschulgruppe Kassel und der SPD-Landtagsabgeordneten Uwe Frankenberger (3.v.l.), Wolfgang Decker (4.v.l.) und Timon Gremmels (6.v.l.)

Mit der Aktion „Genug gekuschelt! Sag uns deine Meinung!“ wollen SPD-Landtagsfraktion und JUSO-Hochschulgruppen nun Einschätzungen der Studenten abfragen und auswerten. „Die Landesregierung ist von den tatsächlichen Problemen in den Hörsälen viel zu weit entfernt. Wir haben ein Ohr für die Studierenden“, sagten die Abgeordneten Gremmels, Decker und Frankenberger.

„Die Landesregierung glänzt bei der Bewältigung des Studierendenansturms, den Schwarz-Gelb durch die Einführung von G8 und die Abschaffung der Wehrpflicht selbst mit verursacht hat, durch Untätigkeit und lässt die Hochschulen trotz mehrmaliger Aufforderungen im Regen stehen“, so Timon Gremmels
„Laut der hessischen Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann müssen an unseren Unis optimale Studienbedingungen herrschen. Die Realität sieht da ganz anders aus“, so die Vorsitzende der Jungsozialisten im Landkreis Kassel Jasmin Milas. „Volle Säle, schlechte Luft, genervte Studierende und Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer. Das kann doch nicht optimal sein“, so Milas.

„Die Hessische Landesregierung kürzt seit 2010 den Hochschulen jährlich um 30 Millionen Euro die Mittel“, so die SPD-Landtagsabgeordneten. „Mit großer Anstrengung und dem Druck vieler studentischer Proteste konnten die Studiengebühren in Hessen wieder abgeschafft werden. Die daraufhin eingeführten Studiengebührenersatzmittel werden aber nicht zur Verbesserung der Studienbedingungen verwandt, sondern um Löcher stopfen – das kann nicht sein“, stellen Wolfgang Decker und Uwe Frankenberger fest. Auch dass von der SPD-Landtagsfraktion bereits im September vorgelegte Notprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro pro Semester und ein Konzept zur Ausweitung der Studienplatzkapazitäten – als die Misere schon absehbar war – wurde von der Landesregierung abgelehnt.

Klares Fazit der JUSOS und der Abgeordneten: Hessen kann sich keine überfüllten Hörsäle leisten!