Gremmels und Gottschalck (SPD) „Geld allein sorgt nicht für die richtige Akzeptanz“

Die Niestetaler SPD-Abgeordneten Ulrike Gottschalck, MdB und Timon Gremmels, MdL begrüßen, dass es auf Bundesebene einen Vorstoß gibt, die Akzeptanz in der Bevölkerung beim Bau der Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar zu steigern. „Die jetzt in Rede stehenden 40.000 € pro Kilometer Leitungsbau für die Kommunen wird dieses Ziel allerdings verfehlen“, ist sich Gottschalck sicher.
„Wichtiger als marginale Einmalzahlungen ist es, die konstruktiven Vorschläge der Kommunen und Bürgerinitiativen aufzugreifen. Erdkabelabschnitte, Bündelungen mit bestehenden Trassen außerhalb der Ortslage und ein ausreichender Abstand zur Wohnbebauung sind deutlich besser geeignet, um die Akzeptanz für den Netzausbau bei der Bevölkerung zu steigern“, so Gremmels.
Gottschalck und Gremmels wiesen darauf hin, dass weder die Gemeinden entlang der geplanten Trasse, noch die Bürgerinitiativen grundsätzlich gegen den Netzausbau sind, sondern sich dafür aussprechen, dass alternative Trassenverläufe und Übertragungsformen ernsthaft in die Prüfung mit einbezogen werden. „Dies unterstützen wir ausdrücklich“, so Gottschalck.
Gremmels wies abschließend darauf hin, dass sich im Rahmen des Energiegipfels des Hessischen Ministerpräsidenten eine Arbeitsgruppe mit der Frage der Akzeptanzsteigerung des Netzausbaus beschäftigt. „Ich gehe davon aus, dass hier Vorschläge erarbeitet werden, die über Einmalzahlungen an Kommunen hinaus gehen.“