Gremmels: Befragung unterstützt SPD-Position für Erdkabel – Ergebnis darf nicht ignoriert werden

Der Niestetaler SPD-Landtagsabgeordnete Timon Gremmels sieht sich durch eine Studie der Universität Magdeburg in seiner Forderung nach einer Erdverkabelung der neuen Höchstspannungsstromtrasse Wahle-Mecklar bestärkt.

"Dass sich 75% der betroffenen Bürger für eine Erdverkabelung als Bedingung für ihre Zustimmung zur neuen Trasse ausgesprochen haben freut mich. Ebenso die differenzierte Sichtweise auf die durch eine Erdverkabelung entstehenden Kosten. Diese deutliche Mehrheit kann auch Transpower nicht ignorieren. Das Unternehmen und die Planungsbehörden sind nun aufgefordert, die Ergebnisse der Studie zu berücksichtigen und die fälligen Konsequenzen zu Gunsten einer Erdverkabelung zu ziehen", so Gremmels.

Auch im Hinblick auf den Umbau des Energiesystems auf erneuerbare Energien fördere die Studie interessante Ergebnisse zu Tage:
"Dass zwei Drittel der Befragten neue Stromtrassen begrüßen, wenn diese zu einer stärkeren Integration erneuerbarer Energien führen, zeigt die große Akzeptanz der Menschen für die Erneuerbaren Energien. Ebenso erfreulich ist, dass etwa die Hälfte der Befragten darauf besteht, dezentraler Stromerzeugung Vorrang einzuräumen.", so Gremmels abschließend.

Hintergrund: Als Datengrundlage liegen der im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe erstellten Studie 450 Fragebögen aus der betroffenen Region im niedersächsischen-hessischen Grenzgebiet vor. Diese geben Auskunft über die Einstellungen in der Bevölkerung zum Planungsverfahren.