Gremmels (SPD): „Klageverzicht Helsas darf nicht als Freibrief missverstanden werden“

Der SPD-Landtagsabgeordnete Timon Gremmels (Niestetal) nimmt den Beschluss der Helsaer Gemeindevertretung mit Respekt zur Kenntnis, nicht gegen die A44 (VKE 12) zu klagen, obwohl es bisher noch keine verbindliche Zusage der Planungsbehörden gebe, dass in Sachen Erdaushub eine für die Menschen in Helsa verträglichste Lösung gewählt wird.

"Der Beschluss der Gemeindevertretung darf nicht als Freibrief missverstanden werden. Die Gemeinde ist in Vorleistung getreten. Das Hessische Verkehrsministerium muss jetzt beweisen, dass es die Sorgen und Ängste der Menschen ernst nimmt und die Belastung der Menschen in Helsa und Hessisch Lichtenau während der Bauphase so gering wie möglich ausfallen", so Gremmels. Die jüngsten Vorschläge seien ein Signal in die richtige Richtung.

"In meinem Gespräch mit der Behördenleitung des ASV in der letzten Woche habe ich nochmals unterstrichen, dass die Akzeptanz der Linienführung der A44 auch stark davon abhängt, inwiefern die Anrainer mit ihren berechtigten Interessen ernst genommen werden."

Gremmels kündigte an, den Termin von Verkehrsminister Posch am 1. März in Kassel zur Unterzeichnung des Planfeststellungsbeschluss zum VKE 01 dafür zu nutzen, das Thema Abtrandsport des Erdaushubs in der Gemarkung Helsa anzusprechen.